Daily Life

Scharf, schärfer, Sknife

23. August 2019

Das sknife Taschenmesser aus Chirurgenstahl, High-Tech Keramik und Komponenten aus der Uhrenindustrie hat mit allen herkömmlichen Taschenmessern nur das Schneiden gemeinsam

Schweizer Messer-Handwerkskunst

Schon das Öffnen des Taschenmessers ist eine Sensation: dank des weltweit einzigartigen Gleitlagers aus High-Tech Keramik lässt sich das Messer mit leichtem Druck auf das hintere Klingenende wie der Lauf eines Uhrwerks federleicht öffnen.
Von der Idee, über die erste Skizze bis zum fertigen Produkt hat es rund 1 Jahr gedauert. Ein komplexer Bestandteil dieser Entwicklung war eben auch dieser Gleitmechanismus und die dafür notwendige Präzision, laufen doch im Bereich von 1/1000 mm zwei Keramikscheiben aufeinander, ohne sich abzunutzen, zu verschieben oder dass Wasser oder Salz ihnen zusetzen. Sobald die Klinge sichtbar wird, kommt der verwendete Chirurgenstahl mit seiner 4-fach höheren Korrosionsbeständigkeit zum Vorschein. Präzisionsfertigung kombiniert mit handwerklicher Endbearbeitung mit über 40 Arbeitsschritten. Um die Langlebigkeit des Produktes sicherzustellen, wird beim Messergriff nur lokales, stabilisiertes Schweizer Holz verwendet. Bei diesem auf der Studienarbeit der Holzfachschule Biel basierenden Verfahren wird das Eschen- und Walnussholz unter Vakuum und Druck mit Acryl vollständig infiltriert, so dass es sich nicht verzieht und somit gastronomietauglich ist. In der Luxusausführung Damast ist die Klinge wie auch der Messerrücken in 600-lagigem Damaststahl (Damasteel) mit dem unverwechselbaren, typischen Damastmuster gefertigt. Das Fundament für die hohe Messerhandwerkskunst des Taschenmessers legten Ingenieur Michael Bach (Foto unten) und Messerschmied Timo Müller vor vier Jahren auf der Suche nach der absoluten Perfektion mit dem sknife Steakmesser. Das 10’000ste Exemplar wurde am 18.9.2017 gefertigt, bis dato wurden 15’000 Stück verkauft.

Fotos: Rolf Neeser

welt-der-messer.ch

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