Weekend

Low-Alkohol Drink

9. Februar 2019

Yvonne Rahm und Damir Bušić haben sich der Verwendung von lokalen und saisonalen Zutaten verschrieben. Ihre Kreation: Red Sage

Nachhaltigkeit und Zero-Waste

Der „Red Sage“ mit seiner dunkelroten Färbung ist ein fein abgestimmter und ausbalancierter Drink. Mit den sanften Salbei- und Haselnussaromen greift der Cocktail nicht nur den Nachhaltigkeitstrend auf, sondern ist auch eine erfrischende Low-Alkohol- Variante. Der Clou: Wird die Zitronen- mit der Apfelsäure vermengt entsteht ein feiner Limetten Geschmack.

Rezept „Red Sage“:

20 ml Bulleit Rye Salbei Infusion
40 ml offenen Rotwein
20 ml Zitronen- und Apfelsäure (Apotheke)
20 ml Rübenmelasse
10 ml Kichererbsenwasser (Aguafaba)
Für die Deko: Salbeiblatt und einen Barlöffel Haselnussöl

Vorbereitung Infusion: Wodka infusionieren, indem man eine Hand voll Zitrusfruchtzesten, in ein Einweckglas gibt und es komplett mit Ketel One füllt. Das verdichtete Glas ein paar Tage im Dunkeln stehen lassen. Zitronen- und Apfelsäure zu gleichen Teilen in Wasser auflösen.

Alle Zutaten shaken und servieren.

Bis zum 27. Februar begibt sich WORLD CLASS wieder auf die Suche nach den besten Bartendern Deutschlands und Österreichs. Im Rahmen der diesjährigen Roadshow stattet die „Fine Drinking“-Initiative insgesamt 15 Städten einen Besuch ab. Auftakt ist in diesem Jahr in der bayerischen Hauptstadt München. Die Teilnehmer werden dabei u. a. von Yvonne Rahm und Damir Bušić begleitet, die im vergangenen Jahr die WORLD CLASS Competition in Deutschland und Österreich für sich entscheiden konnten. Im Zuge der Roadshow entstehen neue anspruchsvolle Kreationen, die die Zukunft der Bar-Szene nachhaltig prägen.

Weniger ist mehr: Alkoholfreie Spirituosen auf dem Vormarsch

Denn nicht nur das Essverhalten hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Nach dem „Dry January“ dreht sich bei den angesagten Trends in der Getränkewelt alles um Achtsamkeit und gesunden Genuss. Das spiegelt sich auch im Trinkverhalten wider. Drinks mit wenig Alkohol gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Der Schwerpunkt sollte vor allem auf Geschmack und erstklassigen Produkten liegen. Alkohol soll nicht ersetzt werden. Es geht vielmehr darum, die Experimentierfreude der Bartender und das Angebot von Low-Varianten zu steigern.

MyCocktail: Revival des Golden Age der Cocktails

Das Auge isst mit – und dank der Revolution der Sozialen Medien scheint es, als würde dieser Gedanke nun auch bei der Wahl des richtigen Drinks eine große Rolle spielen. Der soziale Austausch ist zu einem wesentlichen Bestandteil des gesamten Cocktailerlebnisses geworden. Den sogenannten Drinkstagrammern geht es nicht mehr nur um den Geschmack allein, sondern vielmehr, wie fotogen das bestellte Getränk ist. Die Medienwahrnehmung hat gerade bei jüngeren Konsumenten eine wichtige Stellung eingenommen. Marken und Bartender werden durch digitale Technologien wie Virtual Reality herausgefordert, neue Erlebnisse zu schaffen und die Drink-Experience auf eine völlig neue Ebene zu heben.

Bars go Green: Nachhaltigkeit und Zero-Waste

Nachhaltigkeit ist und bleibt ein aktuelles Thema. Das schließt nicht nur den bewussten Umgang mit dem Spirituosen ein, sondern auch das Drumherum. Durch die „Skip-the-Straw-Bewegung“ hat sich im Bereich Cocktails so einiges getan. Der Trend geht hin zum bewussten Umgang mit Ressourcen und wiederverwendbaren Zutaten: Getränke, hergestellt aus Gemüse, Zitrusfrüchten und Samen, die sonst im Müll landen. Und auch der Wasser- und Stromverbrauch hinter der Bar wird vermehrt reduziert. Bei der Wahl des Lieblingsgetränks achten Verbraucher mehr und mehr auf die Umweltauswirkungen des Produkts.

Foto: Bulleit

Bitte trinkt verantwortungsvoll.

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