Well Being

Frühling im Valle di Cembra

16. Februar 2018

In ein paar Wochen ist es soweit und Radsport-Fans drehen ihre ersten Runden durch die Weinberge des Cembra Tal im Trentino. Mit dabei ist Gilberto Simoni

Mit Giro d'Italia Sieger Gilberto Simoni durch seine Heimat

Cembra ist ein bekanntes Zentrum antiken Ursprungs und liegt auf einer sonnigen Terrasse im Herzen des gleichnamigen Tals, mitten in einer herrlichen Naturlandschaft.
Entlang der typischen Terrassen des vom Fluss Avisio ausgewaschenen Tals werden die Weinreben angebaut, aus denen berühmte Trentiner Weine gewonnen werden: Pinot Nero, Schiava und Müller Thurgau. In Cembra wurde die räto-etruskische „Situla“, ein Symbol des lokalen Weinanbaus, wiederentdeckt.
Die Weinller , die höchstgelegenen Italiens, stellen insbesondere einen hochwertigen Müller Thurgau her, für den jedes Jahr ein Festival veranstaltet wird. Die Orte schmücken hochherrschaftliche Palazzi und ländliche Ortsviertel. Im Zentrum von Cembra steht die gotische San Pietro-Kirche, mit Fresken und Überresten eines Holztriptychons aus dem 17. Jahrhundert.
In der Nähe des Ortes liegt der in dichte Wälder eingebettete See Lago Santo. Dort kam auch der Maler Albrecht Dürer auf seinem Weg nach Venedig Ende des 15. Jahrhunderts vorbei und verewigte die Landschaften in einigen berühmten Aquarellen. Dem Künstler wurde der Dürerweg gewidmet, der die Höhen des südlichen Südtirols und das Cembratal durchquert. Die schönste Art diese einzigartige Landschaft zu erkunden ist sie mit dem Rad zu bereisen. Und mit viel Glück rauscht Gilberto Simoni (Fotos oben) vorbei. Der Giro d’Italia Sieger von 2001 und 2003 zieht noch jeden Tag seine Runden durchs Tal…

Fotos: Daniela Mortara

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