Daily Life

Dreimal Nachhaltigkeit

26. Oktober 2018

Unsere monatliche Rubrik zum Nachdenken. Dieses Mal mit ohne Fleisch, Glas statt Stroh und der besten Wein-Erde

„Wir haben nach einer Lösung gesucht, welche gesund ist und die Umwelt weniger belastet.“

Für Hermann Neuburger und seinen Sohn Thomas tauchte immer häufiger die Frage auf, ob man Fleisch noch mit gutem Gewissen genießen kann. Die Frage schnell und klar beantwortet: Nein! Deshalb suchten sie nach einer Alternative, die dem Genuss von Fleisch möglichst nahe kommt, d.h. schmackhaft, bissfest und sättigend ist. Bei Ihrer Forschung und Entwicklung sind sie auf einen besonderen Pilz gestoßen, den Kräuterseitling.  „Der Kräuterseitling gehört zu den Austernpilzen, erinnert in seiner Konsistenz an Fleisch und ist schon lange fixer Bestandteil der asiatischen Küche – ganz anders als bei uns“, so Thomas Neuburger, der für den Hauptrohstoff verantwortlich ist. So hat am Ende nicht nur das faserige Fleisch des Edelpilzes überzeugt, auch beim Geschmackstest hat sich der Kräuterseitling durchgesetzt. Neben dem Pilz besteht die vegetarische Fleischalternative aus Reis, Öl, ein wenig Bio-Hühnerei-Eiweiß und Gewürzen – und sonst nichts. Auf Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und Aromen wird komplett verzichtet. Die Zutaten sind alle biologischen Ursprungs und kommen soweit wie möglich aus Österreich. Auf dessen Basis entwickelten sie Bratstreifen, Rostbratwürstchen, Käsebratwurst und Gyros. Foto: hermann

959 species in the soil make the Fuentes del Silencio vineyard unique due to its diversity

The recent WineSeq® study carried out by the Californian company Biome Makers certifies the exceptional nature of the terroir of the Fuentes del Silencio vineyard in León, due to it being the most diverse when compared with more than 600 soils in Spain, Italy and the United States. The Fuentes del Silencio vineyard has a unique microbiome because it is on auriferous sediments, formed by sandy-clayey conglomerates where 959 different species were identified. The vineyard is on an old gold mine which has been named “Auro Terroir” by Biome Makers. The report states that the exceptional nature of the winery’s microbes can be traced back to environmentally friendly practices and to the area in which the vineyards are located. On the one hand, Fuentes del Silencio is committed to the recovery of abandoned vineyards, such as the centenary vineyards Mencía, Prieto Picudo and Alicante Bouschet; and also, vineyards colonised by the undergrowth of oak grove, which encourages the land to be wild, therefore, the microbial community has not been drastically modified. The fact that the vineyards are located on auriferous sediment guarantees the presence of bacteria -of the genera Thiobacillus, Acidiphilium, Leptospirillum, Ralstonia and Desulfotomaculum- which are capable of oxidizing iron and sulphides and are related to the biogeochemical cycle of gold. Image: PR. The full report here.

Vom Stroh- über den Plastik- zum Glashalm

Mit dem Verbot von Wegwerf-Plastikprodukten ab 2021 hat die EU ein (kleines) Zeichen gesetzt. Das Startup HALM aus Berlin zeigt seit Juni 2017 mit Trinkhalmen aus extrem stabilem Spezialglas wie es auch ohne Plastik geht. Mit dem Firmenmotto: „Less Waste, More Taste“ hat HALM dazu beigetragen, schon mehr als 500 Millionen Plastiktrinkhalme einzusparen. Im Vordergrund steht dem Gründerpaar nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern auch das Trinkerlebnis. Hannah Cheney: „Wir zeigen mit HALM, dass Alternativen nicht nur möglich sind, sondern gesund sind, gut schmecken, stylisch sind und dabei noch der Umwelt helfen.“ Ihr Lebenspartner und Mitgründer Sebastian Müller fügt hinzu: „Hochwertige Drinks verdienen einen hochwertigen Trinkhalm. Durch HALM kommt 100 Prozent des Geschmacks im Mund an. Er ist gesund und sieht dabei auch noch richtig sexy aus.“ Foto: HALM.co.

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