Well Being

Dreimal Nachhaltigkeit

1. September 2020

Auf der Klimaschutzplattform ClimatePartner YOU können Privatpersonen gegen den Klimawandel aktiv werden

Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, Privatpersonen eine einfache und effektive Lösung zu bieten, um gegen den Klimawandel aktiv zu werden. Dazu entwickelt sie die Klimaschutzplattform ClimatePartner YOU, auf der Nutzer sich über ihre Einflussmöglichkeiten auf den Klimawandel informieren und direkt aktiv werden können. Damit der bereits einsetzende Klimawandel in seinen Auswirkungen auch für nachfolgende Generationen noch beherrschbar und die Lebensgrundlagen der Menschen weiterhin bestehen bleiben, ist ein sofortiges Umdenken und Handeln erforderlich. Nicht nur die Wirtschaft und Industrie, sondern auch Privatpersonen können und müssen ihre CO2-Emissionen reduzieren, um das 1.5°C-Ziel der Vereinten Nationen zu erreichen. Foto: Das Gründerteam der ClimatePartner Foundation (von links nach rechts) mit Tristan A. Foerster, Gerrit Mewes und Moritz Lehmkuhl

Ein Umdenken bei Fisch hat Vorteile

Slow Food fordert den Handel, Gastronomie und Verbraucher*innen auf, sich den Fischarten zuzuwenden, die im Schatten stehen. Darunter Wildfische, die in der Natur immer artgerecht leben und fressen, und von denen einige unbeachtete Arten in genügend großer Zahl vorhanden sind. Dazu zählen Weißfische aus Seen und Flüssen wie Schleie, Rotauge und Brassen, oder Meeresfische wie Kliesche, Flunder oder Sprotte. Zu den oft verkannten Fischen aus Teichwirtschaft zählen Hecht, Karpfen (Foto) und Waller, die Slow Food empfiehlt, sofern sie aus einer nachhaltigen und artgerechten Zucht stammen. Sie sollten in der Gunst von Handel, Gastronomie und Verbraucher*innen steigen und den Erzeuger*innen faire Preise einbringen. Ein Umdenken beim Fisch habe Vorteile für alle, so Dr. Nina Wolff, amtierende Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Wenn wir uns bei der Auswahl von Fisch breiter aufstellen, haben kleine Fischereibetriebe an Küsten und Seen sowie Teichwirtschaften eine größere Chance, mittel- und langfristig zu überleben. Damit erhalten wir ganze Kulturlandschaften und die Vielfalt in Ökosystemen. Mut zur Vielfalt wird außerdem maßgeblich darüber entscheiden, wie wir trotz des voranschreitenden Klimawandels die Versorgung aller mit hochwertigen Nahrungsmitteln sicherstellen. Das gilt für Fisch ebenso wie für Nutzpflanzen. Und wir Verbraucher*innen profitieren von viel mehr Geschmacksnuancen auf unseren Tellern. Für Slow Food ist das die Verbindung von Genuss mit Verantwortung und Wirtschaftlichkeit.“ Foto: Ingo Hilger

BIO HOTELS ist eine Interessengemeinschaft von Hotels, die ausschließlich biologisch zertifizierte Produkte anbieten

„Biohotelier wird man aus der Überzeugung, dass sich in Sachen Umwelt, Lebensmittel, Tierwohl und vieles mehr etwas verändern muss. Unser Leben hat sich verändert. Es tut jeden Tag gut, nicht nur ein tolles Produkt zu vermarkten, sondern auch die besten Gäste der Welt zu haben. Mit nunmehr 30 Jahren Erfahrung als Hotelier ist seit dem „Bio-Schritt“ unser Leben viel erfüllter geworden. Respekt, Anerkennung, Dank – alles das erfährt man viel „näher“!“ Matthias Schulze Dieckhoff vom Biohotel Sturm, Rhön. Foto: © Ralf Dieter Bischoff

 

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