Well Being

Dreimal Nachhaltigkeit

14. Februar 2020

Unsere monatliche Rubrik für mehr Verantwortung

FOLLOWING 2 YEARS OF R&D, MAISON RUINART ANNOUNCES DISRUPTIVE NEW ECO-DESIGNED PACKAGING: ZERO PLASTIC, 100% RECYCLABLE, 9 TIME LIGHTER

Maison Ruinart announced, on February 11th, 2020, a long-term project to reimagine the packaging for its R, R vintage, Rosé and Blanc de Blancs cuvées. Representing more than two years of R&D, the new cases will replace the Maison’s existing champagne boxes. Set to revolutionize the gift-box and cases market, the packaging is eco-designed, uses zero plastic and is 100% recyclable. It will be unveiled at the VIVATECH trade show in Paris in June 2020 and will be rolled out gradually in western Europe from the 4th quarter “With this second skin case Maison Ruinart confirms its pioneering role in champagne, and its ambition in terms of social and environmental responsibility. This disruptive project embodies the Maison’s firm commitment to more sustainable development for its packaging across all stages of the development and marketing of our products, from the tending of the vine to the consumer experience.” Frédéric Dufour, President of Maison Ruinart.  The Maison has developed an innovative eco-responsible ultra-light case – crafted from natural wood fibers sourced from sustainably managed European forests – that is easily and fully recyclable. Like a second skin made of paper, it follows the lines of the bottle’s emblematic curves and allows the integrity of the Ruinart flavor to be preserved until tasting. Its raw and sophisticated texture and form nods to Crayères, the Maison’s historic chalk-pit cellars in Reims, classified as a World Heritage site by UNESCO. The perfecting of this chalk-like texture – with the richness, depth and finesse of its embossed details – represents a true technological feat. A total of seven prototypes were considered before achieving the final result, obtained by experimenting with different technological advances in the art of paper making, molded to precisely follow the contours of the bottle in a single piece. The absence of edges, made possible thanks to the precise, high-pressure waterjet cutting of the hull’s contours (a process specially developed for Ruinart), gives it its unique elegance, as does its closure system, activated by a snap button molded directly into the case. This disruptive new case represents another step in the Maison’s holistic approach to development that respects the environment, from the vine to the tasting, integrating all the stages involved in the elaboration of champagne, including packaging, service tools and visibility. The new case is nine times lighter than the existing box and reduces the carbon footprint by 60% compared to the current generation of Ruinart boxes, which already feature among the champagne industry’s best-regarded in this respect. The Maison’s foray into eco-design dates back to 2012. Image: Ruinart

Grüne Jugenherbergen

Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist seit der Gründung der Schweizer Jugendherbergen tief in deren DNA verankert. Nun werden die Bestrebungen ausgeweitet und vertieft. «Im Beherbergungsbereich sind wir hinsichtlich Nachhaltigkeit und Klimaschutz führend in der Schweiz. Das umfasst unter anderem den gesamten Bau, aber auch die Nutzung erneuerbarer Energien. Unsere Betriebe sind ausgezeichnet mit dem ibex fairstay-Label», erklärt Janine Bunte. Nun soll die Nachhaltigkeit verstärkt auch bei der Verpflegung zum Tragen kommen. Das Verpflegungsangebot soll generell an die heutigen Gästebedürfnisse angepasst und die bereits hohe Qualität kontinuierlich verbessert werden. Neben einem Ausbau des Angebots an vegetarischen Speisen werden vor allem auch die Essenszeiten überdacht. Zudem wird dieses Jahr neben dem Angebot an Max Havelaar-Produkten, welche die SJH schon seit Jahren im Sortiment führen, generell noch stärker auf einen umweltschonenden Produkteeinkauf geachtet. «Als einer der grössten Beherbergungsanbieter in der Schweiz sind wir uns der Wirkung unserer Nachfragekriterien auf Lieferanten bewusst. Hier möchten wir dieses Jahr einen weiteren Schritt gehen und den Umweltfaktor in der Verpflegung noch stärker berücksichtigen», so Bunte. Foto: Stiftung Schloss Burgdorf; youthhostel.ch

Nachhaltig reisen? Die NordseeLodge in Pellworm lädt dazu ein

Ihre Philosophie heißt Entschleunigung und Fairness. Ihr Handeln ist geprägt von Achtsamkeit und dem Schutz der Umwelt. Für Annika Levsen und Ove Jensen ist die NordseeLodge Herzenssache. Als 5. Generation im Familienbetrieb haben sie sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. Ihr Ziel: natürliche Materialien nutzen, den Energieverlust geringhalten, fair handeln und schonend mit Ressourcen umgehen. Energie selbst erzeugen und bewusst einsetzen..Seit der Neueröffnung im Jahr 2018 speisen die Photovoltaikanlage auf dem Dach und zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) rund die Hälfte des benötigten Stroms in den eigenen Stromkreislauf ein. Die dabei erzeugte Wärme wird sogar zu 100 Prozent selbst genutzt. Der Verein Watt & Meer e.V. stellt die Ladestation für E-Car- und E-Bike zur Verfügung. Auch hier wird der Strom aus regenerativen Energiequellen gewonnen..Im Restaurant: Glasflaschen, keine Verpackungen und Food Sharing. „In unserem Restaurant legen wir viel Wert auf Regionalität, Saisonalität und Qualität. Unsere Kräuter pflanzen wir sogar selbst in einem kleinen Garten am Haus an. Darüber hinaus servieren wir unter anderem unsere Getränke ausschließlich in Glasflaschen, haben auf Strohhalme aus Mais umgestellt und bestücken unser Frühstücksbuffet ohne Verpackungen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir auch, Food Sharing umzusetzen, indem unser Team verbrauchen darf, was zum Beispiel vom Frühstücksbuffet übrigbleibt“, zählt Annika Levsen auf. Lokale Wellnessprodukte, keine Wegwerftücher, Zimmer ohne Elektrosmog..Auch in anderen Bereichen des Hotels denken die beiden Gastgeber weiter. So setzt der Wellnessbereich Produkte der Biomarke oceanwell aus Kiel und waschbare Massagetücher ein. Die 22 Zimmer des Hotels sind frei von Elektrosmog. Über den Wechsel der Bettwäsche und Handtücher entscheiden die Gäste selbst. Fairness und Teamgeist. „Nachhaltigkeit ist auch eine innere Haltung, mit der wir unseren Gästen aber auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begegnen“, erläutert sie weiter. So haben die beiden Gastgeber einen Ruhetag im Restaurant eingeführt, um dadurch den Dienstplan so gestalten zu können, dass das Personal sogar in der Hochsaison zwei freie Tage hat. „Anders als in vielen Hotels und Restaurants beschäftigen wir unser Team ganzjährig. Außerdem unterstützen wir Mitarbeitende von Außerhalb bei der Unterbringung“, ergänzt ihr Mann Ove Jensen. Foto: NordseeLodge

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