Weekend

Das Grand Ferdinand in Wien…

16. Oktober 2017

…ist nur ein Hotel von fünf, mit denen seit über 100 Jahren die Famile Weitzer Gastfreundschaft in Österreich prägt. Ein Besuch

Stockbetten Im Luxus-Hotel? Warum nicht!

Florian Weitzer liebt es, alte Gebäude von hoher gestalterischer Qualität und besonderem Flair zeitgemäß zu interpretieren. Neue Konzepte werden dabei immer behutsam und unter Berücksichtigung der historischen Substanz entwickelt. Durch die Eröffnung des Grand Ferdinand erstrahlt ein Gebäude – bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg immerhin ein Ringstraßenpalais – wieder in neuem „alten“ Glanz. Daran, dass es in den 1950er-Jahren als schlichtes Bürogebäude wieder aufgebaut wurde, erinnert heute die restaurierte denkmalgschützte Fassade aus Sandstein und Granit.

Und viele kleine Details in der Inneneinrichtung von den Duschwänden aus Glasbausteinen bis zu den Lichtschaltern aus Keramik. Ein Baujuwel stellt auch das Ende 2011 eröffnete Hotel Daniel Vienna dar. Mit dem Einzug von Möbelklassikern, jungem Design und Selfmade-Mobiliar erhält das Gebäude mit der faszinierenden denkmalgeschützten Curtain-Wall-Fassade die Positionierung zurück, die ihm gebührt. Das gleiche gilt für das Hotel Daniel in Graz, das seit dem Umbau 2005 wieder als Musterbeispiel der Architektur der 1950er-Jahre erstrahlt. Aber weil für Florian Weitzer „Stillstand schon der Anfang vom Ende ist“, gibt es auch hier seit Herbst 2014 ein Highlight. Ein bewohnbarer, rundum verglaster Lo Cube am Hoteldach toppt das Hotel und erfreut seine Gäste mit einem 360-Grad-Ausblick über Graz. Aus dem Wiesler in Graz wurde wiederum eine besondere Mischung aus Jugendstil und Soul, ein spannender Ort, an dem Street Art und eine Kunstinstal- lation an der Decke der Hotellobby problemlos neben geschichtsträchtiger Mosaiktechnik bestehen. Auch Das Weitzer ist ein gutes Beispiel für ein Hotel, indem Bewährtes bestens neben neuen Errungenschafften besteht: vom alteingesessenen Kaffeehaus bis zur 2013 eröffneten Suite mit frei stehender Badewanne, offenem Kamin und einer eigenen Aussichtsplattform über den Dächern von Graz. Alles in allem verfügt jedes der fünf Weitzer Hotels über seine eigene Identität. Gemeinsam ist ihnen der jeweilige Umgang mit der Geschichte und der Tradition, die Florian Weitzer niemals rückwärts denken, sondern immer vorwärts zelebrieren will.

Dem Gast darf nichts aufgedrängt werden, schließlich soll sein Kopf frei bleiben für neue Eindrücke. Aber was kann und will er im Hotelalltag noch neu erleben? Diese Frage stellt sich Florian Weitzer, wenn er ein neues Hotelkonzept entwickelt. Tolle Innenstadtlage, Gebäudeästhetik und attraktives Ambiente allein schaffen noch kein umfassend stimmiges Konzept. Ob es wie bei den beiden Daniels um Smart Luxury geht oder ob das Grand Ferdinand die legendäre Wiener Eleganz der Ringstraßenära wieder aufleben lässt – wichtig ist, dass das jeweilige Konzept ganzheitlich gedacht und mit Stil aufgeladen wird. Eine Spritztour mit der hauseigenen Vespa, Hängematte im Zimmer, Bienen, ein einzigartiger Lo Cube und zeitgenössische Kunst am Dach oder Weinreben und Gemüsebeete vor der Haustür – es sind die individuellen Details jenseits des austauschbaren Hotelkettencharmes, die Reisende in den Weitzer Hotels überraschen. Sich vom hoteleigenen Barbier verwöhnen zu lassen oder die Nacht in einem umgebauten amerikanischen Wohnwagen vor dem Hotel zu verbringen – nichts scheint unmöglich. Auch im Grand Ferdinand strebt man nach einer harmonischen Gesamtkomposition, wobei hier das Österreichische in den Vordergrund gerückt wird. Das zieht sich von Lobmeyr Lüstern und Thonetstühlen in der Einrichtung bis zum besonderen Besteck und Porzellan, auf dem altösterreichische Köstlichkeiten serviert werden. Extravagante Details wie eine Oase im Innenhof sowie ein Rooftop Pool mit Aussicht über Wien runden das Gesamterlebnis à la Weitzer ab. Nie stehen bleiben, über den Tellerrand hinausdenken und mit neuen Botschaften stetig voranschreiten – das ist der Weg, dem die Weitzer Hotels mit großem Enthusiasmus folgen. Nach Graz folgte Wien, das nächste Weitzer Hotel wird vielleicht schon in einer internationalen Metropole stehen. Das Ergebnis sind Orte, an denen man nicht ausschließlich bequem übernachten, sondern eine wirklich gute Zeit genießen kann. Und das gilt nicht nur für Hotelgäste – die Stadtbewohner haben großen Anteil an der speziellen Atmosphäre, die die Weitzer Locations auszeichnet. Aus bloßen Hotelbauten in guter Lage werden urbane Treffpunkte, die sich zur Stadt und ihren Bewohnern öffnen und dadurch die Gestaltung ihres Viertels markant beeinflussen.

Fotos: PR

Wir zeigen das Grand Ferdinand in Wien. Mehr Informationen hier grandferdinand.com

Alle Häuser der Gruppe hier www.weitzer.com

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