Daily Life

700 Kultobjekte der Moderne

16. Februar 2018

Anfang Februar hat Stockholm ein neues Museum bekommen. Mit dem Möbeldesignmuseum macht das Architekten- und Designerpaar Kersti Sandin Bülow und Lars Bülow seine Privatsammlung zugänglich

Nur mittwochs geöffnet

Diese persönliche Auswahl, zusammengetragen bei Auktionen, reicht vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Hier findet man Werke von Designgrößen wie Arne Jacobsen, Bruno Mathsson, Alvar Aalto, Carl Malmsten, Frank Lloyd Wright, Otto Wagner sowie den „Svenskt Tenn“-Legenden Estrid Ericson und Josef Frank. Das Möbeldesignmuseum, das man jeden Mittwoch besuchen kann, ist in drei Abschnitte eingeteilt: Die systematische Chronologie der schwedischen Möbeldesigngeschichte wird sachlich präsentiert in Archivregalen im Stil der SB-Halle von IKEA. Die Highlights der 40-jährigen Karriere des Designstudios Sandin.Bülow verdienen einen eigenen Bereich. Und die aktuelle Sonderausstellung sortiert eine Auswahl an Designobjekten nach Thema und Material. Die Ausstellung „Déjà-vu“ zeigt noch bis 4. April, wie Formen und Stile nach Jahrzehnten wiederkehrten. Frech gesagt: wo Designer abgeguckt haben. Am 18. April folgt die Ausstellung „Braided & Laced“ mit Fokus auf Flecht- und Spitzentechniken aus drei Jahrhunderten. Das Museum liegt im ehemaligen Kühlhaus Magasin 6 am Stockholmer Hafen Frihamnen. Fünf Kilometer abseits vom Stadtzentrum ist es ein ungewöhnlicher Ort für ein Museum – und doch passend mit seinem schnörkellosen Industriechic und viel Platz. „Unsere Vision ist ein kreativer Treffpunkt für Möbelstudien“, sagen die Museumsgründer Sandin und Bülow. Deswegen bieten sie neben Führungen auch Workshops und Seminare an

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